aventron hat im Geschäftsjahr 2025 rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden erneuerbaren Strom produziert. Das operative Ergebnis (EBIT) von 24,8 Millionen Franken und das Jahresergebnis von 10,3 Millionen zeigen, dass aventron weiterhin über ein robustes Geschäftsmodell verfügt.
aventron produzierte im Jahr 2025 insgesamt 1,278 Milliarden Kilowattstunden erneuerbaren Strom (Vorjahr 1,498 Milliarden Kilowattstunden) und erwirtschaftete damit einen Nettoerlös von 120,5 Millionen Franken (Vorjahr 134,9 Millionen Franken).
Trotz der Diversifikationsstrategie von aventron mit den drei Technologien Sonne, Wind und Wasser in mehreren ausgesuchten europäischen Ländern, lag die Produktion im Jahr 2025 unter den erwarteten Werten. Die Wetterbedingungen waren in ganz Europa und in jeder Technologie historisch tief. Insgesamt produzierte aventron 15 Prozent weniger Strom als im Vorjahr. Zudem war der Strommarkt durch hohe Preisvolatilität und negative Strompreise charakterisiert. Trotz all dieser Herausforderungen kann aventron ein Jahresergebnis (nach Steuern) von 10,3 Millionen Franken vorweisen und vertraut auch in Zukunft auf ihre Strategie und finanzielle Stabilität.
Das Portfolio des Unternehmens wurde weiterentwickelt. Mehrere Bauprojekte konnten gestartet werden. Dazu zählen in der Schweiz die zwei alpinen PV-Projekte Sedrun Solar im Kanton Graubünden und APV Sidenplangg im Kanton Uri, in Italien das 25 MW grosse Solarkraftwerk Lazio 01 sowie in Frankreich und Deutschland zwei Windparks. Die Windkraftanlagen in Norwegen wurden veräussert, da sich die Firma in Zukunft stärker auf nähergelegene Länder fokussieren will.
Die EBIT-Marge über Nettoerlös erreichte rund 21 Prozent und führte zu einem EBIT von 24,8 (43,5) Millionen Franken. Der Gewinn erreichte 10,3 (21,5) Millionen Franken. Im Jahr 2025 wurden Investitionen von 67 Millionen Franken in die Akquisition von bestehenden Kraftwerken und in den Bau eigener Produktionsanlagen getätigt. Die Bilanzsumme beträgt per Bilanzstichtag 798,9 (801,4) Millionen Franken. Per Ende Jahr umfasste das Portfolio 819 (797) Megawatt konsolidierte Gesamtleistung über Kraftwerke im Betrieb oder im Bau.
Auf Antrag des Verwaltungsrats bewilligte die Generalversammlung am Donnerstag, den 23. April 2026, eine Dividende von 0.14 Franken je Aktie. Der Geschäftsbericht der aventron AG ist auf der Website von aventron unter «Investoren» einsehbar.
Thomas Bitzi trat als Verwaltungsrat zurück und wurde ersetzt durch Marco Christen. Die Revisionsstelle PwC wurde nach 20-jähriger Tätigkeit für aventron abgelöst durch Ernst & Young AG.
In Zukunft legt das Unternehmen einen verstärkten Fokus auf eine erfolgreiche Stromvermarktung sowie auf eine effiziente Aufrüstung des Datenmanagement- und Monitoring-Systems und konzentriert sich stärker auf nähergelegene Länder, weiterhin mit der Zielgrösse von 1000 MW vor Augen.